Montag, 3. August 2015

Das Weidenröschen

Weidenroeschen


Das zarte Weidenröschen hab ich heute für den MakroMontag bei Britta ausgewählt, denn irgendwie hab ich wohl meine Unkraut Liebe entdeckt. 

Weidenröschen

Auch wenn so manches Unkraut oft sehr störend im Garten erscheint, kann es doch ebenfalls wunderschön sein, zumindest wenn es mal aus der Nähe betrachtet wird.  

Weidenröschen

So mag ich die zarten Bögen des Weidenröschen unheimlich gern. Die dünnen Zweige ähneln bald einem Modernem Kunstwerk mit großer Dynamik. 

weidenröschen

Ein weiches quirliges Gespinst, eigentlich wunderschön anzuschauen. Wie tanzende schwebende Bögen schwingen sie durch die Luft.

Weidenroeschen Bluete

Doch zuerst sitzen die klitzekleinen Blüten des Weidenröschen wie auf einem langen Stiel, 

Weidenröschen

und wirken eher etwas unscheinbar.

Weidenröschen

Sobald die Blüten verblüht sind, fallen sie ab, und nur der lange Stiel bleibt übrig.

Weidenröschen

Wenn dieser Stiel getrocknet ist,

Samen des Weidenröschen

platzt er auf und rollt sich zum Bogen, dadurch werden die winzigen Samen frei.

Weidenröschen Samen im Wind

Ganz zarte Gebilde, die mit dem leichtesten Windstoß davon schweben.

Weidenröschen Unkraut

Ein bezauberndes Pflänzchen, welches aber leider als Unkraut angesehen wird. Die trockenen Stiele der Weidenröschen schneide ich mir gern als Trockenblumen für die Vase, denn ihre schwingenden runden Bögen sind herrlich anzuschauen. In unserem Garten gibt es überall auch recht wilde Ecken, in denen das schöne Weidenröschen einfach mal ungestört wachsen darf.
Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.
Liebe Grüße
Kerstin 









Kommentare:

  1. Ohh, das ist aber gut gelungen und das ist so wunderschön filigran.
    Gefällt mir so sehr.

    Hab einen schönen Tag und eine gute Woche.

    Lieben Gruß Eva

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  2. Das sind wunderbare, feine Aufnahmen. Schön, dass du uns genauer hinschauen lässt, jetzt ist die Sichtweise auf dieses "Unkraut" eine andere.
    Liebe Grüße
    Christine

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  3. ...bei mir darf es auch wachsen, liebe Kerstin,
    denn mit seinen kleinen feinen Blüten erfreut es mich sehr...dass die Stängel sich so biegen ist mir noch gar nicht aufgefallen, muß ich mal drauf achten,

    lieber Gruß Birgitt

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  4. Wunderschön so zart und filigran. Habe mich schon oft gefragt, wer bestimmt was ein Unkraut ist? Viele bringen tolle Blüten hervor oder können sogar für Tee oder zur Heilung eingesetzt werden.
    Liebe Grüsse
    Barbara

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  5. Liebe Kerstin,
    heute früh beim Frühstück fiel mir auch auf, dass sich das Weidenröschen auf dem Hochbecken zum Abflug bereit macht. Bei mir ist es dann leider die Zeit einige von ihnen zu Köpfen, damit es im nächsten Frühjahr nicht in jeder Steinfuge erscheint …
    Aber nachdem ich festgestellt habe, dass es in der Sonne gar nicht so rosa ist, und der Froschlöffel im Wasser teilweise gar nicht so weiß ist, wie wir es uns im Anfang erhofft hatten, darf es bei uns auch teilweise durch den Sommer tanzen. Und meist blüht es dann ja sogar noch nach - ist also viel blühfreudiger als der Froschlöffel ;-)
    LG Silke

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  6. wunderschön hast du das unscheinbare schöne in szene gestzt! einfach ein träumchen!
    ich wünsche dir auch eine schöne woche!

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  7. Wunderschöne Bilder. Kannte ich noch nicht, diese Pflanze.

    LG Mathilda ♥

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  8. Feine Aufnahmen von den grazilen Samenständen. Eigentlich mag ich es auch ... da ich aber auch meine vielen Fuchsien liebe und das Weidenröschen der Zwischenwirt für den Fuchsienrost ist, habe ich es aus meinem Garten verbannt.
    LG und eine schöne Woche , Christa

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  9. sehr interessante und gelungene Makroaufnahmen
    LG Siglinde

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  10. Hallo Kerstin!
    Ich mag Unkraut manchmal lieber als kultivierte Pflanzen :) Es ist so vielfältig und zäh und ausdauernd und hat unendlich viele Überlebensstrategien. Und so hübsche Blüten! Deine Weidenröschen-Fotos sind ganz bezaubernd!
    Liebe Grüße,
    Veronika

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  11. Liebe Kerstin,
    wundervolle Aufnahmen, und auch sehr schön die Beschreibung des Weidenröschen. Als unsere jüngste Tochter so ungefähr acht Jahre alt war wurde ich von ihr belehrt : Mama, es gibt keine Unkräuter nur Wildkräuter ! Seitdem betrachte ich unsere sogenannten Unkräuter mit anderen Augen. Ich wünsche Dir eine schöne Woche. Ganz liebe Grüße von Carmen

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Viel Spaß beim Stöbern.

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